Allgemein Makeup Teint — 01 April 2012
Kleines Makeup-Einmaleins

Da sich bei Beauty-Blog ja alles ums große Thema “Schönheit” dreht, möchte ich auch gerne ein paar simple Basics ansprechen. Wer ein perfektes Makeup möchte, kommt an Foundations nicht vorbei. Es gibt sie in unzähligen Variationen, mit Lichtschutzfaktor, ohne, stark deckend oder natürlich, in flüssiger Form, cremig oder als Mousse. Um sich in dem Dschungel etwas zurechzufinden, stelle ich die bekanntesten Typen mal vor und erläutere ein wenig.

 

Flüssigfoundation:

Der Klassiker. Meist im Pumpspender oder in der Tube angeboten. Lässt sich leicht auftragen und auch verblenden. Dabei ist es egal ob man den Pinsel, das Schwämmchen oder die Finger bevorzugt. Die Farbnuancen reichen von „Schneewittchen“ bis zu „Pocahontas“. Mittlerweile oft mit integriertem Lichtschutzfaktor. Die Deckkraft variiert von „sehr natürlich“ bis „deutlich deckend“. Preislich ist alles offen, von 2,49€ bis weit über 40€ ist für jedes Portemonaie was dabei.

Flüssigfoundation ist für nahezu jede Haut geeignet, bei öliger fettiger Haut sollte man darauf achten, dass nicht zuviele Öle in der Foundation enthalten sind, ausserdem sollten Silikone und PEGs vermieden werden, da diese nur „auf“ der Haut liegen und so die Bildung von Unreinheiten begünstigen können. Besser ist es hier, eine Foundation auf „Wasserbasis“ zu nehmen (gab es zB mal von Jade „pure“)

 

Creme-Foundation:

Hier wird es dann schon etwas reichhaltiger. Cremefoundation wird meist in einem Tiegel oder in „gepresster“ Form in einem Spiegeldöschen angeboten. Die Deckkraft ist mittel bis hoch. Wie der Name schon sagt, ist die Konsistenz eher cremig und lässt sich mit den Fingern nicht so gut flächig auftragen (es sei denn man steht auf das Gematsche :) ) Vorzugsweise sollte man hier zu Pinsel oder Schwämmchen greifen. Ist die Deckkraft zu hoch, kann man das Schwämmchen auch anfeuchten um Abhilfe zu schaffen, das Bild wird dann etwas transparenter. Das Auftragen und Verblenden ist etwas schwieriger als bei flüssiger Foundation, da die cremige Variante weniger Patzer verzeiht und bei ungenauem Auftrag streifig aussehen kann.

Creme-Foundation ist für normale, trockene und „reifere“ Haut gut geeignet, da die natürlichen Öle eine pflegende Eigenschaft haben, die bei öliger Haut selbstverständlich von Nachteil ist.

Mousse- Foundation:

Seit einigen Jahren auf dem Markt und ein echter Dauerbrenner geworden. Mousse-Foundation wird im Glastiegel oder in der Tube angeboten und vereint die hohe Deckkraft einer cremigen Foundation mit dem leichten Auftrag der flüssigen Variante. Sie lässt sich gut mit den Fingern auftragen und sehr leicht einarbeiten und verblenden. Durch die mittlere bis hohe Deckkraft erreicht man schnell ein ebenmäßiges Hautbild, welches sehr natürlich aussieht und matt bleibt. Mousse-Foundation gibt es nach anfänglichen Schwierigkeiten auch in sehr hellen Tönen, teilweise sogar als wasserfeste Version. Das Tragegefühl wird oftmals als sehr angenehm beschrieben, so „als hätte man gar kein Makeup drauf“, was gegenüber der Creme-Foundation ein echter Vorteil ist. Das erste Produkt wurde von Jade Maybelline unter dem Namen „Dream matte Mousse“ auf den Markt gebracht und liegt im mittleren Preissegment, mittlerweile gibt es auch einige Imitate aus dem unteren Bereich.

Mousse-Foundation ist für nahezu alle Hauttypen geeignet, bei sehr fettiger Haut sollte man testen, wie gut die Haut die „mousseartige“ Konsistenz verträgt, es könnte „zuviel des Guten“ sein.

 

Mineralfoundation:

Mineralfoundation ist ein Makeup, welches meist in pudriger Form angeboten wird. Bezeichnend ist die Verwendung von hautpflegenden Mineralien in Verbindung mit hoher Pigmentierung. Diese Art der Foundation wurde im Grundgedanken für ölige Haut mit Unreinheiten etnwickelt. Durch die pudrige Konsistenz soll eine langanhaltende Mattierung gewährleistet werden, der hohe Anteil an Pigmenten sorgt für ausreichende Deckkraft und ein zufriedenstellendes Kaschieren der Unreinheiten und Rötungen. Mineralfoundation lässt sich sehr schön mit dem Pinsel über die Haut stäuben, auch mehrere Schichten sind bei präzisem Auftrag kein Problem, so dass die Deckkraft von mittel bis stark verändert werden kann, je nach Wunsch der Trägerin. Diese Foundation ist für sehr trockene und reife Haut eher ungeeignet, da die mattierende Wirkung hier fehl am Platz ist. Beste Resultate erzielt man bei öliger, normaler oder Mischhaut.

Welche Makeup-Art ist euer Favorit? Habt ihr euren Heiligen Gral schon gefunden?

 

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